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Von Gänseblümchen und Kakteen

Wie die Gans so folgsam
Monotone Laute von sich gebend
Immer der Monotonie folgend starr sein, still sein, klein sein
So die Blume, weich und in Scharen so einsam
Wird sie totgetreten?
Wird sie totgetreten, wird sie still sein, klein sein

So wär ich doch gern ein Kaktus
Der Distanz zu wahren weiß
Er bereitet Schmerzen und ist so nicht schmerzfrei, aber schmerzlos
So gern wär ich doch ein Kaktus
Um rein in der Welt zu sein
Geschehend, nicht geschehen

Und da so einsam
Überleb ich nur in der Wüste
Die so trocken ist
Totgeheizt
Von der Sonne, die verbrennt
Verbrennt wie Höllenfeuer.
5.4.07 02:34


Die Straße

Die Straße endlos lang. Bemühte Gärten voller Tollkirschen. Wege führe zu leeren Hauswandlächeln; hinter Jedem Menschen( )sterben. Kommunikation als Punkt.

Die Straße endlos lang; führt gleichgültig gen Horizont; so unerreichbar. Kleine leblose Steinchen neben Disteln am Wegesrand, mittendarauf, überall. Stillleben?
Ameisenwimmeln. Kleine dunkle Gehäuse, eifrig bemüht bei kleinem dunklen Sinn, massiv genug für Leben.

Die Straße endlos lang. Gehe vorwärts, um zurückzukommen. Vielleicht auch nur dazubleiben.

Die Straße endlos lang. Soviel Platz für soviel Raum in engen Grenzen.
9.4.07 06:38





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